Niemand lindert diesen Schmerz
der mich ständig überfällt
martert mich bis tief ins Herz
wenn er mich in Atem hält.
Ganz allein muß ich ertragen
was das Leben mit mir macht
niemand nach den Gründen fragen
wenn es in mir sticht und kracht.
Kennst du auch die Seelenqual
die dir nachts die Ruhe nimmt
Leben ohne Flucht und Wahl
das in dir den Trott bestimmt?
Hilflos fühle ich die Mauer
die um mich herum gezogen
manchmal bin ich auf der Lauer
vielfach meine Flucht erwogen.
Doch in mir sind viele Stimmen
die mir raten zu verweilen
denn Gefühle, die ganz schlimmen
können sich doch nicht beeilen.
So verbleibe ich noch hier
im Gefängnis der Gedanken
inspiziere mein Revier
schaukel mit bei jedem Wanken.
Und ich übe eig’nes Lenken
das das Schwerste wohl von allem
außerhalb der Grenzen denken
wird mir sicherlich gefallen.
Langsam kehrt die alte Kraft
ungeschmälert ganz zurück
schaue an, was ich geschafft
doch nur ich erkenn’ mein Glück!
–
Adele
adeles.lyrik020233.1.120808@lr78.com
Archiv für die Kategorie ‘Lyrik002’
-2-25- Niemand lindert diesen Schmerz …
2008-12-03-2-24- Schon seit Wochen …
2008-11-25Schon seit Wochen scheint die Sonne
streichelt meine Haut voll Wonne.
Rosen säumen mir den Weg
dornenreich sind Pfad und Steg.
Und Gedanken tief in mir
weisen mir den Weg zu dir.
Ganz erfüllt ist heut’ mein Fühlen
und ich sollt’ mein Mütchen kühlen
wenn die Fülle der Gedanken
sich um meinen Liebsten ranken.
Niemals mehr kehrst du zurück
und mit dir ging alles Glück.
Hast mein Leben still verlassen
und Erinn’rung wird verblassen
bis auf meinem liebend’ Schoß
meine Enkel werden groß.
Dann erzähle ich das Märchen
von dem wundersamen Pärchen
damals in ganz alter Zeit
als die Herzen groß und weit
und man sich noch Worte hauchte
die kein and’rer hören brauchte.
Doch die schöne alte Zeit
ist für immer viel zu weit
nur im Herzen ist verschlossen
was wir einst so sehr genossen.
–
Adele
adeles.lyrik192248.1.113008@lr78.com
-2-23- Strahlend stehen Osterglocken …
2008-11-17Strahlend stehen Osterglocken
nun in Büscheln überall
wollen mich ins Freie locken
mit dem gelben Farbenschwall.
Glücklich schaue ich von Ferne
auf die leuchtendsatte Pracht
und wär’ mittendrin so gerne
wenn Natur mir draußen lacht.
Doch für mich ist dieses Spiel
nur ein Flirt in meinem Denken
habe von der Lust nicht viel
kann mich nicht damit beschenken.
Aber dennoch fühle ich
Freude ohne alle Grenzen
und ich überliste mich
kann ja den Spaziergang schwänzen.
Durch die Fenster meiner Sinne
fühle ich der Schönheit Fülle
daß ich trotzdem noch gewinne
wenn auch in geschützter Hülle.
Und ich schaue voller Liebe
auf den Frühling unter mir
spüre Blüten und die Triebe
wie im Leben hier mit dir.
–
Adele
-2-22- Alte Träume …
2008-11-09Alte Träume führen mich
in die Zeit der frohen Jahre
rühren mich so inniglich
dort, wo ich Gedanken wahre.
Und ich schaue gern zurück
in die gute alte Zeit
sehne mich nach diesem Glück
das schon in der Ewigkeit.
Doch in meinem tiefen Sinn
spiele ich die selben Stücke
immer wieder zieht’s mich hin
und ich schließe jede Lücke.
Denn, würd’ ich das Fühlen meiden
wäre meine Seele kalt
und sie würde doppelt leiden
so erwärmt sie sich schon bald.
Auf der Bühne meines Lebens
spielen alle Charaktere
manchmal warte ich vergebens
daß die Rolle leichter wäre.
Doch so bin ich ganz zufrieden
mit der Vielfalt meiner Welt
jedes Dasein ist verschieden
wenn es uns in Atem hält.
-2-21- Frühling … (by Adele)
2008-10-31Frühling ist in meinem Herzen
und in meinem tiefen Sinn
nimmt ein Teil der Sehnsuchtsschmerzen
trägt die Liebe zu mir hin.
Alles, was die Augen sehen
ist mir zwar Vergangenheit
doch mein Fühlen bleibt bestehen
hoffentlich für alle Zeit.
Täglich muß ich stillehalten
Wahrheit von den Träumen trennen
und mir selbst die Treue halten
nicht in Trauer mich verrennen.
Denn es läuft ja immer weiter
dieses Leben, das geschenkt
manche Tage sind auch heiter
wenn man an die Liebe denkt.
Und im Laufe vieler Jahre
spielt das Auf und Ab sich ein
Glück ist, was ich mir bewahre
sei es auch so winzig-klein.
Es ist nämlich meine Sache
wie mein Lebensring verläuft
ob ich glücklich bin und lache
oder sich das Leiden häuft.
Und nun spüre ich das Glück
wie es sich schon in mir regt
schaue noch einmal zurück
was mich damals so bewegt.
Neue Hoffnung bringt die Sonne
und das Blühen um mich her
tauche tief in diese Wonne
nun ist manches nicht mehr schwer.